Auf den Spuren großer Spanier
Kulturreise nach Alcalá de Henares, Toledo, Avila, Jarandilla, Trujillo, Córdoba und Málaga



260884 | Bild bestellen

Vorhang auf zur großen Kulturreise nach Spanien. Hausflur mit dem Stuhl des Kaisers Karl V. im Parador von Jarandilla de la Vera in der Extremadura.

Vorhang auf zur großen Kulturreise nach Spanien. Hausflur mit dem Stuhl des Kaisers Karl V. im Parador von Jarandilla de la Vera in der Extremadura.Blick auf das abendliche Malaga in Andalusien. Hier wurde Pablo Picasso geboren.Die ehemalige spanische Hauptstadt Toledo war die große Wirkungsstätte des Malers El Greco.Berühmtestes Bauwerk von Córdoba in Andalusien ist die Mezquita-Kathedrale.Alcalá de Henares ist eine alte Universitässtadt vor den Toren Madrids und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Alcalá ist die Stadt des Dichters Cervantes.In Trujillo scheint heute noch die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Kleinstadt mit zahlreichen Renaissance-Palästen ist der Geburtsort von Francisco Pizarro.Das durch Teresa von Ávila gegründete Karmelitinnenkloster San José mit theresianischem Museum ist eine weitere Sehenswürdigkeit Ávilas.Parador von Alcalá de HenaresDer Innenhof des Paradors in Jarandilla de la Vera in der Extremadura. Hier lebte Kaiser Karl V. insgesamt 90 Tage, bevor er ins Kloster Yuste umzog.Cervantes-Haus in Alcalá de HenaresDie Mezquita-Kathedrale in Córdoba in Andalusien. Sie zeugt von der großen maurischen Geistes- und Kulturgeschichte.Die alte Römerbrücke in Córdoba in Andalusien.Bildnis Kaiser Karl V. im Parador von Jarandilla de la Vera.Der Parador Gibralfaro auf dem Burgberg in Malaga bietet einen hervorragendes Blick über die Stadt und den Hafen von Malaga.El Greco malte für die Kirche Kirche Santo Tomé in Toledo das Bild „Das Begräbnis des Grafen von Orgaz“.Die historische Stadt Trujillo in der Extremadura gilt als Wiege der spanischen Konquistadoren.Das Stadtzentrum von Malaga in Andalusien.Der Parador von Toledo bietet den besten Blick auf die hügelige Altstadt.Die Burg von Trujillo in der Extremadura.Die Stadt Avila in Kastilien-Leon ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO.

Auf den Spuren großer Spanier Kulturreise nach Alcalá de Henares, Toledo, Avila, Jarandilla, Trujillo, Córdoba und Málaga

Wer kennt sie nicht? Die großen Helden der spanischen Geschichte. Cervantes, El Greco, Picasso, Kaiser Karl V., Maimonides, Averoes, Senca, Pizzaro oder Teresa von Avila. Sie haben nicht nur Spanien geprägt, sondern es gibt noch immer Spuren ihres Lebens vor Ort. Diese Reise begibt sich auf die Fährten und führt zu den geschichtlichen Orten dieser großen Spanier. Dabei sind wir nicht nur vor Ort, sondern wohnen auch in historischen Häusern. Einige ausgewählte spanische Paradores ermöglichen nicht nur einen besseren Zugang zur spanischen Geschichte, sondern erlauben es oftmals, in der Geschichte selbst zu wohnen. Die Reise führt zu den historischen Orten Alcala de Henares, Toledo, Avila, Jarandilla de la Vera, Trujillo, Córdoba und Málaga und damit in die vier Provinzen Kastillien-Leon, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien.

1. Tag Alcalá de Henares:
Fluganreise nach Madrid und Transfer zum Parador von Alcalá de Henares. Im ehemaligen Dominikanerkloster Santo Tomás de Aquino aus dem 17. Jahrhundert wurde 2008 der Parador de Alcala de Henares mit 128 Zimmern eröffnet. Das Interieur ist avantgardistisch eingerichtet und bietet einen modernen Wellnessbereich. Zur Anlage gehört die Hostería del Estudiante, ein Gasthaus in der einstigen Sprachschule San Jerónimo, die einen herrlichen Blick auf den „Hof der drei Sprachen“ der Universität bietet. Alcalá de Henares ist eine alte Universitässtadt vor den Toren Madrids und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Alcalá ist die Stadt des Dichters Cervantes. Miguel de Cervantes Saavedra wurde am 9. Oktober 1547 in Alcalá de Henares getauft und starb am 23. April 1616 in Madrid. Der Autor des Don Quijote gilt als Spaniens Nationaldichter. In Alcalá besichtigen wir das Cervantes-Haus und natürlich weitere Orte dieser historischen Universitätsstadt.

2. Tag Toledo:
Weiter geht es in die alte Königsstadt Toledo, die auch zum UNESCO-Welterbe gehört. Wir wohnen im Parador von Toledo, der den besten Blick auf die hügelige Altstadt bietet. Als Gast dieses Paradors genießt man das Panorama von Toledo in ganz besonderer Weise. Einer Theaterkulisse gleich, erhebt sich der historische Stadtkern direkt gegenüber des Paradors. Die meisten der 76 Zimmer ermöglichen Ihnen diesen Blick, ebenso wie der Swimmingpool im großzügig angelegten Garten. Das Natursteingebäude ist im Innenbereich mit kastilischen und mudejaren Stilelementen sowie mit viel Holz versehen. Toledos berühmtester Sohn ist der Maler El Greco. El Greco, geboren 1541 in Candia auf Kreta und gestorben am 7. April 1614 in Toledo ist der Hauptmeister des spanischen Manierismus und der ausklingenden Renaissance. Er war auch als Bildhauer und Architekt tätig. Seine künstlerische Arbeit begann auf Kreta mit der Ausbildung zum Ikonenmaler in der byzantinischen Tradition. Er siedelte nach Venedig über und kam mit der Kunst Tizians in Berührung, bevor er sich in Rom niederließ. Anschließend gelangte El Greco auf ungeklärte Weise nach Spanien und zog nach Toledo. Trotz einiger Konflikte konnte er sich dort durchsetzen und blieb bis zu seinem Lebensende. In Toledo wurde El Greco zu dem spanischen Nationalmaler schlechthin. Wir besuchen die Kathedrale mit dem berühmten Bildnis der „Entkleidung Christi“, die Kirche Santo Tomé mit dem Bild „Das Begräbnis des Grafen von Orgaz“, das Greco-Museum und das Kloster von Santo Domingo el Antiguo, in dem das Bild die „Auferstehung Christi“ hängt und El Greco einst begraben wurde.

3. Tag Avila:
Die Stadt Avila ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO. Wichtigstes Monument ist die 2500 Meter lange, komplett erhaltene romanische Stadtmauer aus dem 11. bis 14. Jahrhundert mit ihren 88 Türmen und neun Stadttoren. Das durch Teresa von Ávila gegründete Karmelitinnenkloster San José mit theresianischem Museum ist eine weitere Sehenswürdigkeit Ávilas. Teresa von Ávila wurde am 28. März 1515 in Ávila geboren und starb am 4.Oktober 1582 in Alba de Tormes bei Salamanca. Sie war Karmelitin sowie Mystikerin. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Daneben wird auch in der anglikanischen und evangelischen Kirche mit Gedenktagen an sie erinnert. Übernachtet wird im Parador Raimundo de Borgoña, der sich im Palacio Piedras Albas aus dem 16. Jahrhundert in der historischen Altstadt Avilas befindet und sich bei der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer lehnt. Heute beherbergt er 61 Gästezimmer. In seinem Inneren erwartet Sie eine warme, gemütliche Atmosphäre. Gleichzeitig sorgen Designelemente für modernen Komfort. Die über zwei Kilometer lange, begehbare Festungsmauer erreichen Sie durch eine kleine Parkanlage. Auch der mittelalterliche Stadtkern liegt in unmittelbarer Nähe zum Parador.

4. Tag Jarandilla de la Vera:
Von Avila geht es über das Gredos-Gebirge nach Jarandilla de la Vera in der nördlichen Extremadura. Hier wohnen wir in einem ganz besonders historischen Parador. Der Parador in Jarandilla de la Vera mit 53 Zimmern liegt in einem trutzigen Burgpalast aus dem 15. Jahrhundert mit vier Wehrtürmen. Inmitten des Palastes liegt ein schöner, monumentaler Innenhof. Kaiser Karl V. verbrachte hier fast 100 Tage bevor er ins nahe gelegene Kloster Yuste zog und dort 1558 starb. Karl V., am 24. Februar 1500 in Gent geboren und am 21. September 1558 im Kloster San Jerónimo de Yuste gestorben, war von 1516 an König Karl I. von Spanien. Er wurde im Jahre 1519 zum römisch-deutschen König gewählt. Nach seiner Krönung im Jahre 1520 nannte er sich „erwählter“ Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Im Jahre 1530 wurde er offiziell, als letzter römisch-deutscher Herrscher, durch Papst Clemens VII. in Bologna zum Kaiser gekrönt. Er regierte zusammen mit den neuen Gebieten in Südamerika über ein Reich, in dem die Sonne nie unterging. Am 23. August 1556 verzichtete er zugunsten seines Sohnes Philipp II. auf den spanischen Thron und zugunsten seines Bruders Ferdinand I. auf die Kaiserwürde. Wir übernachten in Jarandilla also in gelebter Geschichte. Noch heute befindet sich ein Stuhl des Kaisers im Parador. Aber auch die kleine Altstadt ist sehenswert und der Ausflug ins acht Kilometer entfernte Kloster Yuste.

5. Tag Trujillo:
In Trujillo scheint heute noch die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Kleinstadt mit zahlreichen Renaissance-Palästen ist der Geburtsort von Francisco Pizarro (1478–1541), der anderen Pizarros und Francisco de Orellanas. Insgesamt stammen 56 namentlich bekannte Konquistadoren, die bei der Eroberung und Entdeckung von Mittel- und Südamerika eine Rolle spielten, aus Trujillo. Die Stadt gilt daher als Wiege der Konquistadoren. Pizarro unternahm mit seinen drei Halbbrüdern und wechselnden Begleitern mehrere Erkundungsfahrten nach Mittel- und Südamerika, auf denen er vor allem nach Gold und Reichtümern suchte. Die gleichnamigen Orte in Lateinamerika gehen auf dieses spanische Trujillo zurück. Wir besichtigen die Burganlage von Trujillo und die Plaza Major mit dem Reiterstandbild Pizarros. Wir wohnen im Parador, der sich in einem Kloster aus dem 16. Jahrhundert befindet. Ruhe, Frieden und klösterliche Stille leben im Gebäude mit seinen schönen Kreuzgängen noch immer fort.

6. Tag Córdoba:
Heute steht wieder eine UNESCO-Welterbestadt auf dem Programm. Berühmtestes Bauwerk von Córdoba in Andalusien ist die Mezquita-Kathedrale. Sie zeugt von der großen maurischen Geistes- und Kulturgeschichte. Der Emir Abd ar-Rahman I. begann 785 mit dem Bau einer Moschee, die mehrfach erweitert wurde und mit einer Ausdehnung von 23.000 Quadratmetern heute die drittgrößte der Welt wäre. Etwa 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen tragen jeweils zwei übereinander liegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten. 1236, im Jahr der Rückeroberung durch die Christen, wurde die Moschee zur christlichen Kathedrale geweiht. Die Moschee war so groß, dass man in ihrer Mitte ab 1523 über 234 Jahre hinweg ein gewaltiges Kirchenschiff im Stil der Renaissance erbauen konnte. Doch Córdoba ist bereits zur Römerzeit eine bedeutende Stadt. Die römische Brücke zeugt davon. In Córdoba wurden der Rhetoriker und Schriftsteller Seneca der Ältere (54 vor Christus – 39 nach Christus), der Stoiker und Philosoph Seneca der Jüngere (1–65 nach Christus), der maurische Philosoph, Arzt und Mystiker Averroes Ibn Rushd (1126–1198) und der jüdische Religionsphilosoph, Arzt und Rechtsgelehrte Maimonides (1138–1204) geboren. Er gilt als bedeutender Gelehrter des Mittelalters und als einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten aller Zeiten. Auf den Spuren dieses Gelehrten besuchen wir auch die Casa de Sefarad in Córdoba. Dieses Museum stellt die Geschichte und Kultur der sephardischen Juden dar. Es befindet sich in der ehemaligen Judería, in der Nähe der Synagoge von Córdoba. Auch hier wohnen wir wieder im Parador außerhalb der Altstadt am Rande eines Villenviertels im Norden Córdobas. Der Parador de Córdoba liegt auf den Ruinen des Sommerschlosses von Abderramán I im Grünen auf einem Hügel am Fuß der Sierra von Córdoba. Das Gebäude verfügt über 94 helle Zimmer auf sechs Etagen. Im großzügigen Innenbereich laden Salons und Terrassen zum Verweilen ein. Während Sie im Restaurant die gute Küche genießen, ermöglicht Ihnen die Glasfront einen herrlichen Blick in die schöne, gepflegte Gartenanlage mit großem Swimmingpool und schattenspendenden Bäumen.

7. Tag Málaga:
In exponierter Lage auf dem Burgberg von Málaga befindet sich der Parador de Gibralfaro. Der wuchtige Natursteinbau profitiert rundherum von seiner erhöhten Position. Die Aussichtsterrasse, der kleine Pool auf dem Dach und ebenso das schöne Restaurant gewähren jeweils einen fantastischen Blick auf die lebendige Stadt, den Hafen und das Meer. Auch ein Großteil der 38 hellen, modernen Balkonzimmer bietet diese weite Sicht. In dieser Stadt am Mittelmeer wurde der Maler Pablo Ruiz Picasso am 25. Oktober 1881 geboren. Am 8. April 1973 starb er im südfranzösischen Mougins. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Plastiken und Keramiken, deren Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird. Es ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode, und die Begründung des Kubismus zusammen mit Georges Braque bilden den Beginn seiner außerordentlichen Künstlerlaufbahn. Wir besichtigen das Geburtshaus des Malers an der Plaza de la Merced und das Museo Picasso in den Räumlichkeiten des Palacio de Buenavista in der Calle San Augustin unweit des Geburtshauses von Picasso mit mehr als 200 seiner Werke, sowohl Gemälden als auch Skulpturen und Keramiken, die einen Überblick über sämtliche Schaffensperioden des Künstlers bieten.

8. Tag Rückreise von Malaga nach Frankfurt
Nach dem Transfer zum Flughafen geht es zurück nach Frankfurt und von dort mit dem Bus zurück nach Karlsruhe, bzw. zu den diversen Abholpunkten der Reisenden.





Design und Programmierung: Manfred Renner